Atrox Eagle

aus MariaTheresia, der freien Wissensdatenbank

Die Eagle (http://www.cadsoft.de/) Standardbibliotheken sind primär für den kommerziellen Einsatz bestimmt: für multilayer Platinen mit Durchkontaktierungen und Bestückungsroboter/-strassen.

Inhaltsverzeichnis

Eagle Libraries

Libraries beinhalten veränderte Bauteile die bei manuell geätzten und bestückten Platinen Vorteile bieten:

  • Besser manuell lötbare Pads und Pins (größer, weiter hinausgeführt,...)
  • Bessere Haltbarkeit beim Bohren (wir machen keine durchkontaktierungen!)
  • trtozdem genügen Platz, um eine Leitung zwischen den Pins durchführen.
  • zusätzliche Packages für Widerstände, Dioden,... in verschiedenen Breiten zur Vermeidung von Brücken
  • Spezialbauteile und häufig verwendete Stecker mit angepassten Lötaugen
  • erweiterte Positionierungsmöglichkeiten
bild:Filezip.gif Atroxeaglelib-20050117.zip (100k)
Atrox Eagle Bibliotheken

(ins Eagle-Root oder -Lib Verzeichnis kopieren und in Project-Browser rechts mit dem grünen Punkt aktivieren)

Updates und Ergänzungen

Eigene Bibliotheken einfach uploaden und verlinken; Updates und Ergänzungen hingegen bitte an den Autor schicken, damit er die verschiedenen Änderungen immer zur neusten Version hinzufügen kann.

Autorouting

Konfiguration für Autorouter und Design Rule Check, der auf die Beschränkungen manuell ätzbare Platinen eingeht.

  • neue Mindestbreite für Leitungen
  • Mindestabstand für Pads und Leitungen
  • mindest Bohrabstände
  • gerade so gewählt, daß trotzdem noch genau eine Leitung zwischen PDIP-Pads durchgeführt werden kann
bild:Filezip.gif Eagleautorouter-20050117.zip (1.4k)
Autorouter und DRC Config File

Vor dem ersten Autorouten, sollten die Bauteile positioniert werden, und der "Design Rule Check" mit dem .dru-file ausgeführt werden. Danach Autorouter aufrufen, und .ctl-Datei hineinladen.

Ist der Autorouter nicht erfolgreich, sieht man meist eh sehr schnell, wo es schwierigkeiten gibt - dann sollte man die Betroffenen Bauteile verschieben, alle bzw. teile der Leiterbahnen auftrennen und neu starten.

Nach dem Autorouten

Oft werden Leitungen ganz nah beinander geführt, oder ganz knapp neben Lötstellen vorbeigezogen, obwohl daneben noch Platz für ein deutlich lockereres Layout sein würde. Lockert man das Layout entsprechend auf und entschärft kritische Stellen erhöht man die Produktionstoleranzen und reduziert damit die Fehlerquellen beim Ätzen und Löten.

die kritischen stellen
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die kritischen stellen
entschärft
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entschärft
Packages für Widerstände
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Packages für Widerstände
ADXL
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ADXL
MPXS
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MPXS
PicProg
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PicProg
TSOP17xx
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TSOP17xx
Sharp SSR
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Sharp SSR


Ätzen

  1. Abspeichern
  2. 'drill-aid' Script ausführen. Dieses füllt Bohrlöcher mit Kupfer und erstellt Führungslöcher. So wird der Bohrvorgang genauer, das Kupfer reicht auf jedenfall bis zum Rand des Bohrlochs, und das Lötauge löst sich nicht so leicht unabsichtlich beim Bohren ab.
  3. Alle Layer bis auf 'Bottom' und drillaid ausschalten.
  4. Auf Folie in Größe 1:1 drucken.

Sind mehrere Prints auf einer Folie erwünscht, druckt man alternativ in eine .pdf oder .ps Datei, und fügt diese im Grafikprgramm seines Vertrauens zusammen. Beim Ausdruck wiederum auf das Größenverhältnis achten! "Fit to page" und ähnliche Druckoptionen ausschalten!


'Persönliche Werkzeuge